• Diamanten

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Der Dresdner Grüne Diamant ist schon aufgrund seiner außergewöhnlichen und seltenen Farbgebung zu den berühmten Diamanten zu zählen. Er ist ebenfalls unter dem Namen der Grüne Dresden bekannt. Seite Geschichte lässt sich bis ins frühe 18. Jahrhundert zurückverfolgen. Damals wurde der Diamant geschliffen, wobei der Rohdiamant, aus dem er entstand, immerhin 119,5 Karat Gewicht auf die Waage brachte. 1741 soll ihn König August III. auf der Ostermesse Leipzig gekauft haben.

Den genauen Ursprung des Dresdner Grünen Diamanten kennt man bis heute nicht. Es gibt Theorien, nach denen er aus Indien stammen soll, andere gehen von einem Ursprung des Diamanten in Brasilien aus. Nachdem er aber von König August III. erworben wurde, erhielt ein Goldschmied den Auftrag, den Diamanten zu einem Orden zu verarbeiten. Dieser wurde zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal weiterverarbeitet – und zwar zu zwei unterschiedlichen Schmuckstücken.

Aufgrund dieser Tatsache wurde er in die Kronjuwelen mit aufgenommen. Allerdings wurde der Dresdner Grüne Diamant in den Wirren des Zweiten Weltkriegs als Kriegsbeute erobert und anschließend in die Sowjetunion gebracht. Somit lagerte er in der Zeit von 1945 bis 1958 nicht in Dresden.

Heute kann man den Dresdner Grünen Diamant im grünen Gewölbe in Dresden bestaunen. Dieses zählt zu den größten barocken Kunstkammern in ganz Europa.