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Der Excelsior Diamant hat es vor allem aufgrund seiner stattlichen Größe zur Berühmtheit gebracht. Er wurde 1893 entdeckt und war mit 995,20 Karat der bis dato größte je gefundene Rohdiamant der Welt. Erst zwölf Jahre später, als man den Cullinan Diamanten fand, verlor der Excelsior Diamant diesen Titel.

Der Excelsior Diamant wurde von einem treuen Minenarbeiter in der südafrikanischen Jagersfontein Mine gefunden. Allerdings brachte der Arbeiter den Diamanten nicht seinem Aufseher, sondern direkt seinem Vorgesetzten. Dieser entlohnte ihn mit 500 britischen Pfund und einem Pferd fürstlich für den Fund.

Der Excelsior Diamant erscheint in einem ausgezeichneten Weiß, schimmert aber leicht bläulich, was typisch für Diamanten aus der Jagersfontein Mine ist. Er enthält jedoch mehrere dunkle Einschlüsse, ebenfalls ein Charakteristikum des Fundortes, was seine Reinheit trübt. Woher der Name stammt, ist bis heute nicht geklärt. Allerdings bestehen Theorien, die den Namen des Excelsior Diamanten auf seine außergewöhnliche Formgebung zurückführen. Diese ist deshalb so besonders, weil der Excelsior Diamant auf einer Seite extrem flach ist, während er auf der anderen Seite eine hoch aufragende Form aufweist.

Wie wurde der Excelsior Diamant geschliffen?

Der Excelsior Diamant wurde natürlich ebenfalls geschliffen, doch dieser Schliff war scheinbar etwas unglücklich, denn häufig gilt er als Grund dafür, dass der Excelsior Diamant trotz seiner beachtlichen Größe nicht so berühmt wie der Cullinan Diamant wurde. Die damaligen Eigentümer des Edelsteins entschieden sich nämlich dafür, den Stein in viele kleine Steine schleifen zu lassen. Der größte dieser Steine hat lediglich ein Gewicht von 69,68 Karat.

Dafür wurden die damaligen Besitzer auch heftig kritisiert, sogar vom Leiter von DeBeers. Abraham Asscher, der später auch den Cullinan Diamanten schliff, wurde mit dem Schleifen des Excelsior Diamanten beauftragt. Insgesamt entstanden aus dem Rohdiamanten 21 kleine Stücke, wobei auch hier die elf größten mit Excelsior I bis XI benannt wurden. Alle Steine wurden im Tropfen- bzw. Marquiseschliff gefertigt. Robert Mouawad hat den Excelsior I 1996 für stolze 2,642 Millionen US-Dollar gekauft.