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Die blutige Geschichte des Regent Diamanten

Der Regent Diamant ist zwar ein berühmter Diamant, dafür jedoch mit einer eher schaurigen Geschichte. Der Rohdiamant mit 410 Karat Gewicht wurde einst von einem Sklaven im Jahre 1701 entdeckt. Er stammt aus der Partial Mine in Indien, nahe dem Fluss Kistna. Der Sklave hatte sich nach dem Fund absichtlich verwundet und den Diamanten unter seinem Verband versteckt. Anschließend floh er in Richtung Meer und wandte sich an einen englischen Schiffsführer. Diesem zeigte er den Diamanten und versprach ihm die Hälfte des Erlöses, wenn er ihn aus dem Land brachte, an einen Ort, an dem er in Freiheit leben konnte.

Der Schiffsführer ließ sich nicht lange bitten, doch sein Versprechen hielt er nicht. Auf hoher See tötete er den Sklaven und wollte den Diamanten für sich allein. Er verkaufte den Regent Diamanten zu einem stolzen Preis, wurde dann aber von schweren Gewissensbissen geplagt. Diese gingen sogar soweit, dass er sich schlussendlich erhängt haben soll.

Der Regent Diamant – Schliff und Name

Der Regent Diamant gelangte schließlich in das Eigentum von Thomas Pitt. Sein Enkel William Pitt ließ den Diamanten im Cushion Cut schleifen, der dem Diamanten bis heute erhalten geblieben ist. Allerdings verringerte sich dadurch sein Gewicht auf nur noch 140,5 Karat. Über zwei Jahre lang dauerte es, bis der Schliff vollendet war und sehr teuer war er noch dazu. Bei diesem Schliff entstand der heute berühmte Hauptdiamant und mehrere kleine Edelsteine, die im Rosenschliff gefertigt wurden.

Den heutigen Namen bekam der Regent Diamant allerdings erst 1717. Damals erstand der französische Regent, Herzog von Orleans, den Diamanten und dieser erhielt in Anlehnung an seinen neuen Besitzer den heutigen Namen. Seit dieser Zeit hat der Regent Diamant unter anderem die Königskrone Ludwig XV., die Frisur der Königin Marie Leczinska und einen samtenen Hut von Marie Antoinette geschmückt. Später wurde er in den Schwertgriff von Napoleon eingearbeitet und auch Charles X. nutzte den Diamanten in seiner Krone. Schließlich gelangte er in das Diadem von Kaiserin Eugenie, in dem er bis heute verblieben ist. Mittlerweile können interessierte Besucher den Regent Diamant im Pariser Louvre bestaunen, nach wie vor in das Diadem eingearbeitet.