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Was versteht man unter dem Emerald Cut?

Der Emerald Cut wird auch als Smaragdschliff bezeichnet und gehört zur Gruppe der Step Cuts. Diese Schliffformen zeichnen sich durch Facetten aus, die besonders lang gezogen und parallel zueinander angeordnet sind. Sie erinnern vom Aussehen her an Treppenstufen, was auch den Namen Step Cuts erklärt.

Die Step Cuts unterscheiden sich von den Brillant Cuts deutlich. Zu diesen zählt auch der bekannte Brillantschliff. Das Feuer und die Brillanz des Edelsteins werden beim Step Cut weniger stark hervorgehoben. Das Hauptaugenmerk liegt vielmehr auf der Reinheit des Edelsteins. Ursprünglich wurde der Emerald Cut für Smaragde (Emeralds) entwickelt, woher sich auch der Name für diese Schliffform ableitet.

Wie sieht der Emerald Cut konkret aus?

Beim Emerald Cut kann man die Grundform eines Oktaeders erkennen. Die vier Ecken der Ursprungsform des Edelsteins wurden abgeplattet und die Facetten, die in die Länge gestreckt und nahezu quadratisch gehalten sind, verlaufen von der Tafel des Edelsteins zu dessen Rundiste. Der Verlauf folgt dabei drei parallelen Reihen. Die Unterseite verfügt allerdings nicht über die Tafel, wie auf der Oberseite. Stattdessen laufen die Facetten hier unten auf eine Kante hin zusammen.

Aufgrund dieser Schliffform ist der Emerald Cut nur für Steine geeignet, die besonders rein sind. Selbst winzige Makel, die bei anderen Schliffformen kaum zu erkennen wären, könnten beim Emerald Cut sofort negativ ins Auge fallen. Zusätzlich müssen die Oberflächen des Edelsteins für einen guten Emerald Cut perfekt poliert sein. Erst dann wird der einmalige Glanz optimal zur Geltung gebracht, der ja durch den Emerald Cut hervorgehoben werden soll.