• Diamanten

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Was versteht man unter dem Facettenschliff für Diamanten?

Werden Edelsteine geschliffen, unterscheidet man dabei grundsätzlich in zwei Varianten: Den Facettenschliff und den Glattschliff. Letzterer ist auch als Cabochonschliff bekannt. Die Facette stellt dabei eine Ebene auf der Oberfläche des Edelsteins dar, die recht klein ist. Vor allem bei transparenten Edelsteinen kommt der Facettenschliff zum Einsatz, weil er dort die optischen Eigenschaften des Steins besonders gut hervorheben kann. An der Facette werden die einfallenden Lichtstrahlen reflektiert. Bei Diamanten kommt es durch diese Reflexion auch zur Dispersion, so dass die zurückgegebenen Lichtstrahlen in den Spektralfarben des Regenbogens erscheinen. Die visuelle Erscheinung ist das besondere Etwas an Diamanten und wird auch häufig als „Feuer des Diamanten“ bezeichnet. Am besten lässt sich die Erscheinung durch einen exakt ausgeführten Brillantschliff herausarbeiten.

Facetten können in verschiedenen Formen daher kommen

Obwohl beim Brillantschliff die genaue Anordnung der Facetten einem klaren Schema folgt, können die Facetten in verschiedenen Formen vorkommen. Die Form ist dabei stets abhängig von der Schliffform des Edelsteins, aber auch von der Position der Facette auf diesem. Die Facetten auf rund geformten und im Brillantschliff geschliffenen Diamanten unterscheiden sich grundsätzlich von denen auf einem eckig geformten und im Smaragdschliff geschliffenen Stein.

Um eine möglichst hohe Reflexion der auftreffenden Lichtstrahlen zu erreichen, ist es nötig, dass die Facetten in klar definierten Winkelverhältnissen angeordnet werden. Das zugehörige Schema wurde um die Jahrhundertwende des 19./20. Jahrhunderts herum immer weiter verbessert, so dass eine optimale Lichtbrechung entstehen konnte. War es zuvor üblich, die Facetten nur zu polieren, kam es dann auf die richtige Anordnung dieser an. Heute gilt der Brillantschliff mit insgesamt 58 Facetten als Ideal für einen Diamanten. Entwickelt wurde er im Jahre 1910. Für den Brillantschliff wird ebenfalls ein klar definiertes Winkelverhältnis zwischen den einzelnen Facetten vorgeschrieben.