• Diamanten

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Was ist eigentlich die Mohshärte?

Um die Härte von Mineralen zu bestimmen, wird überwiegend die Mohshärte herangezogen. Die Mohsskala ist dabei zwar nur eine von verschiedenen Skalen, aber am bedeutendsten. Ihren Namen erhielt sie von ihrem Erfinder, Friedrich Mohs. Er bestimmte die Härte verschiedener Mineralien, indem er diese gegenseitig ritzte. Wenn auf dem geritzten Objekt keine Spur zu erkennen ist, ist es härter als das Material, mit welchem er geritzt hat, so die einfache Prüfung der Härte nach Mohs. Wenn beide Materialien sich gegenseitig keinen Schaden zufügen, sind sie gleich hart.

Die Mohsskala reicht von 1 bis 10. Diese Härten werden einzelnen Mineralien zugeschrieben, anhand derer sich dann andere Materialien prüfen lassen. So wird deren Härte bestimmt. Allerdings verläuft die Mohsskala nicht linear, so dass die Härteunterschiede nicht alleine anhand der Punkte auf der Skala, die zwischen ihnen liegen, festgestellt werden können.

Der Diamant ist das härteste Material

Nach der Mohsskala ist der Diamant das härteste Material und hat eine Bewertung von 10 erhalten. Grund dafür: Der Diamant kann alle anderen auf der Mohsskala befindlichen Minerale ritzen, lässt sich selbst aber von keinem dieser ritzen. Die Mohshärte 9 weisen Korunde auf, wie Saphire oder Rubine. Die Mohshärte 8 besitzt der Topas, die Mohshärte 7 der Quarz. Feldspat hat eine Mohshärte von 6 und Apatit von 5. Flussspat ist auch als Fluorit bekannt und weist eine Mohshärte von 4 auf, wohingegen Kalkspat, auch als Calcit bekannt, die Mohshärte 3 aufweist. Gipsspat hat eine Mohshärte von 2 und Talk ist das weichste Material mit der Mohshärte von 1. Es kann bereits von einem Fingernagel abgeschabt werden.