• Diamanten

    Diamanten

  • Diamanten

    Diamanten

  • Diamanten

    Diamanten

Eine weitere Eigenschaft von Diamanten kann die Phosphoreszenz sein. Sie wird häufig mit der Fluoreszenz verwechselt, da beide zu den optischen Phänomenen der Lumineszenz zählen. Edelsteine mit Lumineszenz leuchten kalt auf.

Ist ein Edelstein phosphoriszierend, leuchtet er bei UV-Strahlung in bestimmten Farben auf. Der Effekt tritt bei der Fluoreszenz nur während der Bestrahlung mit UV-Licht auf, bei der Phosphoreszenz hält er dagegen wesentlich länger an. Während die Fluoreszenz recht häufig auftritt, sieht man die Phosphoreszenz bei Edelsteinen nur sehr selten.

Wodurch zeichnet sich die Phosphoreszenz aus?

Die Phosphoreszenz kann bei verschiedenen Edelsteinen auftreten. Sie dauert aber unterschiedlich lange. Bei einigen Edelsteinen hält der Effekt des Aufleuchtens nur wenige Sekunden an, bei anderen sogar über mehrere Stunden. Dieses Leuchten wird langsam immer schwächer, bis es irgendwann gänzlich verblasst.

Der Begriff Phosphoreszenz leitet sich übrigens vom Element Phosphor ab. Bei diesem Element wurde die optische Erscheinung nämlich erstmals beobachtet. Auch für die Phosphoreszenz sind in aller Regel Störungen in der Kristallstruktur und/oder Einschlüsse in den Edelsteinen verantwortlich.

Bekannt sind vor allem blaue Diamanten für die Phosphoreszenz, wie der Hope Diamant. Wirkt UV-Licht auf diese Diamanten ein, glühen sie rötlich nach. Kunzit und Sodalith stellen weitere Edelsteine dar, bei denen eine Phosphoreszenz auftreten kann. Die Phosphoreszenz eignet sich allerdings nicht zur Bestimmung eines Edelsteins. Grund dafür ist der, dass sie nicht bei allen Edelsteinen einer Art auftritt und wenn doch, dann ist das Ausmaß doch sehr unterschiedlich ausgeprägt.