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Der Princess Cut zählt zu den Mixed Cuts

Eine beliebte Schliffform für Diamanten ist auch der Princess Cut, zu Deutsch Prinzessschliff. Er wird zu den Mixed Cuts gezählt. Das sind Mischformen zwischen den Brillant und den Step Cuts. Während bei den Brillant Cuts die Facetten sternförmig angeordnet sind, dominieren bei den Step Cuts parallel verlaufende Facetten.

Wird der Edelstein im Princess Cut geschliffen, weist er eine quadratische Form auf. Auf der Oberseite befindet sich die Tafel, an die sich dreieckige Facetten anschließen. Der Übergang zur Rundiste erfolgt mit trapezförmigen Facetten, die an Treppenstufen erinnern. Die Facetten auf der Unterseite des Edelsteins bilden hingegen einen vierstrahligen Stern. Sie verlaufen dabei fächerartig in die Mitte hinein, so dass dort die Form eines Kreuzes entsteht. Allerdings ist die Kreuzform nur sichtbar, wenn man den Edelstein von oben betrachtet. Im Gegensatz zu vielen anderen Schliffformen ist beim Princess Cut keine genaue Anzahl von Facetten festgelegt. Üblich sind aber 58 Facetten. Daneben gibt es Steine im Princess Cut, die mit wesentlich weniger oder sogar bis zu 146 Facetten versehen sind.

Wo liegen die Vorteile beim Princess Cut?

Der Princess Cut hat einen entscheidenden Vorteil: Der Materialverlust ist relativ gering. Diamanten treten natürlicherweise in der Oktaederform auf, das heißt, dass zwei Pyramiden an der Basis miteinander verbunden sind. Die Rundiste ist also bereits quadratisch, wodurch bei diesem Schliff weniger Material verloren geht als beim Brillantschliff. Der Verlust beläuft sich beim Brillantschliff auf gut 50 Prozent, beim Princess Cut auf nur gut 20 Prozent. Die Facetten sind im Princess Cut zudem sehr raffiniert gestaltet, so dass Unreinheiten im Diamanten weniger stark auffallen.

Allerdings hat der Princess Cut auch einen Nachteil: Die Ecken und Kanten werden leicht beschädigt. Daher ist es ratsam, dass diese eingefasst werden.

Wer hat den Princess Cut entdeckt?

Entdeckt wurde der Princess Cut von Basil Watermeyer. 1965 lebte er in der südafrikanischen Stadt Johannesburg und entwickelte die neue Schliffform. Er ließ sie sogleich patentieren. Genau das ist aber der Grund dafür, dass der Princess Cut bei Diamanten bis heute kaum verbreitet ist. Mittlerweile sind die Patente ausgelaufen und damit beschleunigt sich derzeit zusehends die Verbreitung des Princess Cuts.